Betreff: Männer I vor dem Abstieg/ Bereits 5 Minuspunkte auf eigener Bahn

HB – Das die Bäume nicht in den Himmel wachsen, haben heute unsere Werfer der Männer i Landesliga bitter zu spüren bekommen. Nach dem hohen Sieg gegen einen sehr schwachen Gegner aus Burhafe wurde man heut Nachmittag mit einer Niederlage auf eigener Bahn gegen Dietrichsfeld in Höhe von 8.047 Meter wieder voll in den Keller verbannt. Und wer die Tabelle lesen kann, wird leider erkennen müssen, das man zur Zeit mit Stedesdorf die schlechtesten Karten im Abstiegskampf hat, weil man bereits 5 Punkte zu Hause abgeben hat und auswärts bislang mit leeren Händen dar steht. Sollte nicht nächste Woche der Bock in Südarle umgestoßen werfen, muss man nach glanzvollen Jahren ( Meister und Vizemeister) den bitteren Gang in die 2. Liga antreten. Ausgerechnet heute fehlten mit Robert Djuren und Stefan Beewen zwei Leistungsträger im ohnehin dünn besetzten Kader. Nach dem letztjährigen Sieg strotzte Dietrichsfeld , obwohl man zu Hause gegen Pfalzdorf deutlich verloren hatte, vor Selbstvertrauen. In allen Gruppen ergriff man sofort die Initiative und zwang den Gastgeber in die Defensive. Insgesamt war man galliger und wollte unbedingt gewinnen, während unsere Werfer wie gelähmt den Wettkampf bestritten. Seit Beginn der Saison findet man selten die Ideallinie und bringt keine Konstanz in die Wettkämpfe. Der Leistungsabsturz gegenüber der Vorsaison ist einfach brutal und kann an keinem Sonntag kompensiert werden. Die erste Holzgruppe, die sich in der Schlußrunde endlich herangekämpft hatte, verlor durch einen gigantischen Wurf von Roman Wübbenhorst mit 1.130 Meter. Auch die zweite Holzgruppe hatte während des Wettkampfes keine Chance, einer gut aufgelegten Gruppe aus dem Auricher Kreis Paroli zu bieten. Letztendlich verlor man 3.124 Meter , für einen Teilerfolg im Meterbereich war man nie in Sichtweite. Die Gummigruppen zeigten eine kämpferische Leistung, mussten aber auch etwas unglücklich als zweiter Sieger die Bahn verlassen. Mit 1.021 und 1.072 Meter Niederlagen passte man sich dem Geschehen an und konnte keine Akzente setzen. Ein Patentrezept wird es für die nächsten Wochen nicht geben, aber man kann nur durch Training an den spielfreien Sonntagen versuchen, wieder Selbstvertrauen zu gewinnen und die Lethargie abzuschütteln. Unsere Mannschaft aus der Regionalliga lll konnte heute aufgrund eines spielfreien Sonntags genüsslich mit 7:7 Punkten den zweiten Advent feiern, wie auch unsere Männer V, die weiterhin die Tabellenspitze zieren. Der Wettkampf der Woche fand heute in der Klasse Männer ll Liga statt, wo der bisher verlustpunktfreie Spitzenreiter Reepsholt unsere Mannen um Helmut Heien empfing. Das war bereits der fünfte Auswärtskampf in der Hinserie und wieder konnte man etwas zählbares mitbringen. Da man zu Hause noch ungeschlagen ist und in Reepsholt wieder punktete, konnte das Auswärtskonto auf 6: 4 Punkte aufgestockt werden. In der Holzgruppe hatten die Mannen um Manfred Saßen mit 144 Meter den Gastgeber bereits eine lange Nase gezogen und bauten somit das Fundament für einen weiteren Zähler. Da die Gummigruppe die Niederlage mit 1 1/2 Wurf in Grenzen hielt, wurde erstmals in dieser Saison die blütenweiße Weste von Reepsholt beschmutzt. Nächsten Sonntag gilt es für die ersten vier Teams im direkten Vergleich, die Pflöcke für die Rückrunde einzuschlagen. Ardorf tritt in Accum an und Reepsholt muss in Pfalzdorf beweisen, das man auch beim Serienmeister bestehen kann. Unsere zweite Männer ll Mannschaft um Pogo und Co. kam heute nicht gut aus den Startlöchern und musste erst einmal die Angriffe der Nenndorfer abwehren, um nicht in Rückstand zu geraten. Als man langsam aber sicher die Handbremse löste, kam der Trabi in Fahrt. Endlich konnte man zur Wende in Führung gehen und durch sicheres Werfen kontinuierlich den Vorsprung vergrößern. Der heutige Arbeitssieg in Höhe von 4.008 Meter sollte noch eine besondere Rolle spielen, da man erst spät von den Ergebnissen der Konkurrenz erfuhr. Pogo setzte heute alle 6 Werfer ein, einen Überflieger gab es nicht, Licht und Schatten wechselten sich ab. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse, Ochtersum verliert zu Hause gegen Neugaude und Altharlingersiel holt nur einen Punkt in Mamburg. Sollte man nächsten Sonntag beim Tabellenletzten in Dunum wieder eine Schippe drauflegen, ist der Titel des Herbstmeisters in sicheren Händen. Dennoch muss Pogo pädagogisch auftreten und vor dem punktlosen Gegner eindringlich warnen, da man bekannterweise im Sport immer bei Null anfängt. Hinrich Goldenstein war vor einiger Zeit Opa geworden, heute hatte er das Vergnügen , am Taufbecken zu weilen und an seine Kameraden zu denken. Desweiteren fehlte wie gewohnt in jeder Saison verletzungsbedingt unser Chef Barny, aber immerhin konnte er sich als Bahnanweiser einbringen. Ein Dank geht an unsere Ersatzwerfer aus den Reihen der Männer V, Tönjes Brüling und Friedrich Coordes, die sich spontan bereit erklärten, bei uns auszuhelfen. Gegner war heute der Tabellenletzte aus Rahe, der ebenfalls mit Personalsorgen zu kämpfen hatte. Nichtsdestotrotz wollte man sich nicht blenden lassen und nach der letzten unnötigen Pleite in Middels wieder konzentriert zur Sache gehen. Die Startwürfe von Manfred Janssen (Holz) und Helmut Bents (Gummi) hatten das Prädikat mittelprächtig und konnten keinen Fan begeistern. Sowohl die Holz wie auch die Gummigruppe hatte am Anfang mit einem Kolbenfresser zu kämpfen, der sich erst langsam löste. Die Rahester waren zwar an Power deutlich unterlegen, konnten jedoch durch sicheres Werfen lange mithalten und den Wettkampf ausgeglichen gestalten. Auf der Wende hatten wir jedoch einen kleinen Vorsprung erzielt, den wir souverän ausbauen konnten. Die Rundenergebnisse waren bei böigem Wind im Soll, die Ergebnisse auch. Holz gewann letztendlich klar mit 4.035 Meter ( der Zielwurf misslang wie immer) und die Gummigruppe fügte noch 5.047 Meter bei. Durch dieses Ergebnis bleibt die Truppe der Roten weiter das einzig unbesiegte Team laut Gruppenstatistik. Doch dafür können wir uns nichts kaufen, wenn wir nicht nächsten Sonntag auch einmal auswärts in Willen in beiden Gruppen wieder zur Normalform auflaufen. Da Pfalzdorf und Dietrichsfeld regelmäßig auswärts Punkte holen , müssen wir ab sofort dieses Spielchen mitmachen, ansonsten stehen wir ganz schnell auf Platz 3 in der Tabelle. Durch einen eminent wichtigen Auswärtspunkt in Mamburg bleibt die Truppe um Fiedi Reineke weiterhin ungeschlagen. Mit 12:2 Punkten sitzt man immer noch auf der Regierungsbank und diktiert das Geschehen. Ärgster Verfolger ist mittlerweile Neuschoo, die ebenfalls nur zwei Minuspunkte auf dem Konto haben, aber noch einen schweren Nachhollkampf zu bestreiten haben. Laut Aussage einiger Käkler und Mäkler waren heute Wilfried Cramer und Wolfgang Barfknecht die entscheidenden Protagonisten, die dem Wettkampf ihren Stempel aufdrückten. Nächsten Sonntag kommt es in Accum zum Show Down, wenn der Tabellenzweite Neuschoo seine Visitenkarte abgibt. Ein Herbstmeistertitel würde gut zum Fototermin und zum gemeinsamen Essen mit den Männern V und den Sponsoren passen.

Ü60 – Feierstunde

UO – Wir laden herzlich zu einem gemütlichen Beisammensein ein. Das Fest findet am 14. Dezember 2018 im „Dörphuus“ statt. Beginn ist um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Bei leckerem Tee, Glühwein und Stollen möchten wir zusammen mit allen Aktiven, Passiven und Freunden des Vereins ab 60 Jahre feiern. Für kleine Überraschungen wird gesorgt.
Mit einem gemeinsamen Imbiss gegen 18 Uhr wird die Veranstaltung ihren Ausklang finden.

Bitte meldet Euch bis zum Dienstag, den 11. Dezember 2018, bei Hanne Bents (Tel. 992483) an.

Westeraccum verschafft sich Luft

LANDESLIGA MÄNNER II Utgast rutscht nach Auswärtspleite ins Mittelfeld ab
Gummimannschaft der Gäste muss die erste Saisonniederlage hinnehmen.

Die Accumer Manfred Sassen (links) und Ralf Jahnke wussten mit ihren Gruppen zu überzeugen. Die Utgaster um Hartmut Böök (rechts) hatten das Nachsehen.   BILD: JOACHIM ALBERS

Die Accumer Manfred Sassen (links) und Ralf Jahnke wussten mit ihren Gruppen zu überzeugen. Die Utgaster um Hartmut Böök (rechts) hatten das Nachsehen. BILD: JOACHIM ALBERS

WESTERACCUM/UTGAST/HWI – Dank des 4:0-Heimerfolgs gegen den Nachbarn aus Utgast bleibt Westeraccum in der Boßel-Landesliga der Männer II nicht nur dem Spitzenreiter Reepsholt dicht auf den Fersen, sondern hat sich auch einen direkten Konkurrent vom Leib geschafft. Denn durch die Niederlage rutschte „Fresena“ im Klassement etwas ab, bleibt aber in Tuchfühlung zur Spitzengruppe.

Das Esenser Derby hielt, was es im Vorfeld versprach. Beide Seiten lieferten sich einen spannenden und über weite Strecken hochklassigen Wettkampf, der sich bis zur ersten Wende nahezu ausgeglichen gestaltete. Während die Utgaster zu diesem Zeitpunkt mit der Holzkugel einen Wurf in Front lagen, verschafften sich die Accumer mit der Gummikugel leichte Vorteile und hatten sich hier eine Führung von zwei Wurf erarbeitet. Die Gäste konnten die Konzentration aber nicht über den gesamten Wettkampfverlauf konstant hochhalten.

Dass Fehler in den Landesligen gnadenlos bestraft werden, bekam schließlich die Utgaster Holzgruppe zu spüren, die sich in der sechsten Runde der Partie eine Auszeit gönnte und vier Fahrkarten in Serie abfeuerte. Darauf hatten die Accumer gewartet. Ihre Strategie, über die schwarze Kunststoffkugel zum Erfolg zu kommen sollte jetzt aufgehen. Die Utgaster Fehler wurden gnadenlos bestraft, der Rückstand wurde egalisiert und letztendlich sogar in eine komfortable Zwei-Wurf-Führung umgewandelt. Als der Gegner sich von seinem Blackout erholt hatte, war es schon zu spät. Die Holzwerfer von „Hier up an“ ließen nichts mehr anbrennen und brachten den Vorsprung sicher über die Ziellinie.

Nun kam es also darauf an, welches Ergebnis die Gummigruppen ins Ziel bringen. Der Respekt der Gastgeber war vor dem Wettkampf enorm. Mit der von Udo Galts geführten Gruppe empfingen sie schließlich den Ligaprimus mit diesem Wurfgerät, der bis dato keinen einzigen Wettkampf verlor. Nicht zuletzt den Leistungen von Klaus Rosenberg und Harald Becker war es zu verdanken, dass die knappe Führung bis ins Ziel verteidigt werden konnte. Die Utgaster zogen zwar alle Register und versuchten mit Macht den Rückstand aufzuholen, bissen sich am Gegner aber immer wieder die Zähne aus. Entsprechend groß war die Freude bei Teamchef Helmut Heyen: „Ich muss meinen Jungs großen Respekt zollen. Das war gegen einen starken Gegner eine überragende Mannschaftsleistung von uns. Jetzt können wir entspannt nach Reepsholt fahren“, blickte er bereits voraus.

Quelle: Anzeiger für Harlingerland vom 03.12.2018
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Derby ist auch ein Duell der Verfolger

LANDESLIGA M II Utgast tritt in Accum an

WESTERACCUM/UTGAST/HWI – Das Tabellenbild der Boßel- Landesliga der Männer II zeigt nach einem Drittel der Saison klare Konturen. Hinter dem ungeschlagenen Spitzenreiter aus Reepsholt hat sich mit Westeraccum, Utgast und Pfalzdorf eine dreiköpfige Verfolgergruppe gebildet, die sich derzeit um den zweiten Platz rangelt.

Am Sonntag treffen mit Westeraccum und Utgast nicht nur die aktuell ärgsten Reepsholt- Verfolger direkt aufeinander, sondern auch zwei Kreisverbandsnachbarn, die das Esenser Derby allein schon aus Prestigegründen sehr engagiert angehen werden. Aus Sicht der Heimmannschaft geht es am Sonntag nicht nur darum, wichtige Punkte im Meisterschaftsrennen einzufahren, sondern auch um eine kleine Revanche für die schmerzliche Niederlage aus dem Vorjahr. Damals gelang es „Fresena“, dem Nachbarn insbesondere mit der roten Kugel die Grenzen aufzuzeigen.

Auch diesmal wird für beide Mannschaften der Schlüssel zum Erfolg wohl in der Tagesform der Gummiwerfer zu finden sein. Das Nonplusultra mit diesem Wurfgerät stellt in der Liga aktuell die von Udo Galts geführte Utgaster Fraktion dar. Mit 12:0 Punkten und 26:0 Schoet weisen die Utgaster nicht nur eine makellose Bilanz auf, sondern ist in allen Landesligen der Männer I bis III als einzige Gummigruppe noch ohne Punktverlust unterwegs. Geht es nach Galts, soll dies auch nach dem Wettkampf am Sonntag so bleiben: „Natürlich würden wir unseren Sieg aus dem Vorjahr gerne wiederholen. Wir wissen aber, dass der Gegner insbesondere in der Gummigruppe deutlich an Qualität dazu gewonnen haben. Aber wir reisen selbstbewusst an. Sollte Accum schwächeln, werden wir da sein“, gibt sich Galts kämpferisch. Anders als der Gegner wird Utgast in Bestbesetzung antreten können, was die Hoffnungen stärkt, den Coup aus der vergangenen Saison wiederholen zu können.

Seinem Gegenüber plagen dagegen einige Personalsorgen vor dem wichtigen Duell. Peter Freese fällt verletzungsbedingt aus, während Uwe König im Urlaub weilt. Von daher wird Teamchef Helmut Heyen seine Mannschaft etwas umstellen und mit Wolfgang Wiemken auf einen Werfer der zweiten Mannschaft zurückgreifen müssen. Dennoch ist er zuversichtlich, eine konkurrenzfähige Mannschaft ins Rennen schicken zu können.

Quelle: Anzeiger für Harlingerland vom 29.11.2018
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Spitzenkampf erfüllte nicht die Erwartungen

HB – Zahlreiche Käkler und Mäkler hatten sich Sonntag Vormittag beim „ Dörphuus“ in Westeraccum eingefunden, um dem Spitzenkampf in der Männer lll Landesliga zwischen Westeraccum und dem dreifachen Landes-und FKV Meister Dietrichsfeld beizuwohnen. Westeraccum wollte nach der unglücklichen Niederlage in Großheide Flagge zeigen und den Abstand auf Dietrichsfeld wieder vergrößern. Die Gäste mussten weiterhin auf ihren Ausnahmewerfer Helmut Freudenberg (Gummigruppe) verzichten, sowie auf Manfred Janssen, der seit Anfang dieser Saison die Accumer Farben trägt. So kam es zwangsläufig in der Holzgruppe zum Duell mit seinem Bruder Helmut Janssen, pikanterweise waren beide als Startwerfer nominiert. Unsere Holzwerfer, die teilweise in Großheide lädiert an den Start gingen, waren am Sonntag rechtzeitig wieder fit. Entweder waren sie in München bei Doktor Armin Müller-Wohlfahrt in Behandlung oder ein Wunderheiler hatte Hand angelegt. Nach einer mehr als durchwachsenen ersten Runde geriet man zwangsläufig einen Schööt in Rückstand. Das Wurfgerät war in Ordnung, vielleicht war doch eine gewisse Nervosität nicht von der Hand zu weisen, die unsere Jungs in ihrem Tatendrang bremste. Nach und nach besann man sich ihrer Qualitäten und drängte die Auricher in die Defensive. Zur Wendemarke in Dornumersiel konnte man schon einen Wurf und Führung an die nachfolgende Gummigruppe melden, die ebenfalls mit dem gleichen Ergebnis die Wendemarke überquerte. Im Gegensatz zur Holzgruppe konnten die Protagonisten des roten Materials schnell einen Schööt herauswerfen und waren während des gesamten Wettkampfes immer das Team, das das Zepter in der Hand hielt. Man konnte   jeden Angriff des Meisters abwehren, versäumte es aber x Mal , den zweiten Wurfgewinn zu verbuchen. Auf der Wende in Dornumersiel gab es einen zwillingsinternen Wechsel, als Bernd für Jacky ins Team kam und eine blitzsaubere Leistung ablieferte. Mit dem Schlusswurf war es diesmal Harald Coordes vorbehalten, den Sieg mit 1.018 Meter einzufahren, obwohl man mit 10.3 Runden das schlechteste Ergebnis dieser Saison im Spielbericht vermerken musste.
Auch unsere Holzgruppe hatte Probleme mit ihrem Turbolader und hatte einige Stotterphasen zu überstehen. Das lag zu einem an einigen Fehlwürfen, andererseits aber auch an der recht starken Leistung der Gäste, sie sich unerwartet schnell auf das neue Strassenprofil eingestellt hatten. Als die zwischenzeitlich herausgeworfene 3 Wurf Führung drohte, ins Wanken zu geraten, kam die Stunde von unserem „ Alterspräsidenten „ Uwe Caspers, der mit einem sensationellen Wurf wieder für klare Verhältnisse sorgte. Somit konnten 2.134 Meter beim Gruppenführer gemeldet werden und Barny konnte zur Freude aller 4.002 Meter sein eigen nennen. Obwohl man gegen Dietrichsfeld nicht seine beste Saisonleistung zeigte, konnten zwei weitere Zähler dem Punktekonto gutgeschrieben und Platz 1 in der Tabelle verteidigt werden. In drei Wochen muss man in Middels antreten, wo mittlerweile die Trauben auch sehr hoch hängen.

Ebenfalls Platz 1 verteidigte die Männer lll 4-er Mannschaft um Fidi Reineke, die aus Ostbense einen schwer erkämpften Punkt mitbringen konnten. Dem Teamchef gelang ein fulminanter Startwurf jenseits der 300 Meter Linie, doch wollten sich seine Mitstreiter in der ersten Runde nicht anschließen, so das man völlig unnötig in Rückstand geriet. Der Wettkampf auf einem völlig unbekannten Belag auf der Esenser Straße wogte hin und her und Ostbense zeigte, warum man zu Hause eine Macht ist. Zur Wende wurden Bernhard Lanz und Schooli wieder eingewechselt, da sie immer auf der Rücktour den Part mit der Holzkugel übernehmen. Dennoch konnte man sich nicht entscheidend absetzen und musste den gefährlichen Gastgeber immer im. Auge behalten. Letztendlich waren beide Seiten mit dem Remis zufrieden und Westeraccum konnte sein Martinigeschenk mit nach Hause nehmen.

Ebenfalls Platz 1 verteidigte die Mannschaft der Männer V,  die spielfrei hatten. Zwischenzeitlich ist auch dieses Team mit den Regenjacken vom Sponsor Claas Eilers von der Firma Sykes ausgestattet worden. Ein gemeinsamer Fototermin mit den Mannen der Männer lll 4-er Mannschaft ist zusammen mit Claas und Wanda Eilers noch zu absolvieren.

Auch die Mannen um Pogo konnten in der Klasse Männer ll 4-er die Tabellenführung verteidigen, obwohl Neugaude in Accum speziell mit dem roten Wurfgerät eine bärenstarke Leistung bot. Pogo konnte personell aus dem Vollen schöpfen und musste auch alles in die Waagschale werfen, um die gut aufgelegten Gäste Paroli bieten zu können. Zur Wende lag man 2 Wurf im Rückstand und hatte gegen die Powerwerfer von „ Holtkant „ nichts entgegen zu setzen. Es wurden zwei Wechsel vollzogen und nunmehr begann die Aufholjagd. Stück für Stück wurde der Rückstand reduziert , weil Rainer Harms und Karl Grendel sich in bestechender Form zeigten. Der enorme Kampfeswille versetzte Berge und man konnte noch ein Verdienstes Unentschieden erzielen, obwohl man mit etwas Glück zum Schluss hätte auch noch gewinnen können. Nichtsdestotrotz hat man jetzt gegen die stärksten Teams der Liga mithalten können, in drei Wochen steht der nächste Hochkaräter an, man muss in Altharlingersiel seine Visitenkarte abgeben.

Unsere Männer ll Liga Mannschaft war im Kurvenlabyrinth von Leerhafe gefordert und musste schnell erkennen, das die Formkurve von Leerhafe nach oben zeigt. In beiden Gruppen erwischte man einen sehr schlechten Start und lag zur Wende bereits mit 5 Wurf zurück. Der Rückstand konnte Schritt für Schritt minimiert werden, so das am Ende die Wittmunder nur noch 110 Meter in ihren Händen hielten. Die Enttäuschung beim Gastgeber war riesengroß, während unsere Mannen Platz 2 verteidigen konnten. In drei Wochen kommt es in Accum zum Esenser Derby gegen Utgast, deren Gummigruppe in der Liga noch ungeschlagen ist. Die Zeit sollte gekommen sein, das die blütenreine Weste den ersten Waschgang einlegen muss.

Unser Team der Regionalliga lll hatte Mullberg zu Gast und freute sich auf einen Gegner, gegen den man noch nie geworfen hatte. Obwohl Alex Behrends sein Ausnahmetalent Marian Jahnke an die erste Mannschaft abgegeben hatte und auch noch auf Martin Hoppel und Malte Claasen verzichten musste, hatte er dennoch ein schlagkräftiges Team an den Start gebracht. Marvin Buss kehrte in den Kader zurück und Alex hatte zusätzlich die Nachwuchswerfer Ole Caspers und Luis Biermann nominiert, die von ihren Vätern begleitet wurden und zahlreiche wertvolle Tipps erhielten. Auf der Wendemarke in Dornumersiel hatte Accum einen leichten Vorsprung zu verzeichnen, weil die zweite Holzgruppe um die Pauls Brüder richtig Druck machten. Mit einem Sieg von über 9 Wurf wurde der Gast regelrecht überrannt und hatte nicht den Hauch einer Chance. Der Grundstein für einen Heimsieg war somit gelegt. Als die erste Holzgruppe und die zweite Gummigruppe ihre Rückstände in den Meterbereich minimieren konnten, stand fest, das man diesen Heimkampf zu null gewinnen würde. Sensationelles spielte sich aber in der ersten Gummigruppe ab, die auf der Rücktour jeden Landesligisten das Fell über die Ohren gezogen hätte. Patrick Janssen, Timo Barkhoff, Patrick Kuhnke und Sören Wiemken warfen wie von einem anderen Stern und brachten fast 5 Wurf ins Ziel. Mit 15:0 wurde Mullberg in alle Einzelteile zerlegt , das Punktekonto beträgt jetzt 7:5 und die unübersehbaren „ Looser  Mützen „ müssen die Werfer der zweiten Gummigruppe übernehmen.

Unsere Männer l,Liga verlor in Pfalzdorf mit 8:0 . Während sich die Gummigruppen gut aus der Affäre zogen, mussten die Holzgruppen die Überlegenheit der Auricher akzeptieren. Nach der Pause stehen zwei eminent wichtige Heimkämpfe  an, die unbedingt siegreich gestaltet werden müssen, damit man die Klasse halten kann. Nähere Details lagen dem BO vom Geschehen nicht vor.