Gummigruppen überzeugen gegen Leerhafe

HB – Bereits um 8.00 Uhr in der Früh mussten die Werfer um Alexander Behrends ihre Reise nach Mullberg antreten ( Regionalliga lll). Wie bereits in der Vorwoche hatten die Verantwortlichen wieder mit immensen personellen Problemen zu kämpfen, da Urlaub und Beruf manchen Werfer einen Einsatz unmöglich machte. Erfreulich war, das mit Dirk Haseborg und Erich Bents zwei Werfer nach langer Abstinenz wieder in den Kader zurückkehrten. Dennoch war die Personaldecke mehr als dünn und nur der Mitarbeit der Männer lll Kreisliga um Fiedi Reineke war es verdanken, das man überhaupt antreten konnte und somit einer Strafe in Höhe von  200 Euro entgehen konnte.

Nichtsdestotrotz zeigte das Team eine kämpferische Leistung und konnte in zwei Gruppen dem Favoriten alles abverlangen. Die erste Holzgruppe gewann sogar 89 Meter und die 1. Gummigruppe verlor nur 1.025 Meter, das hätte zu einem Unentschieden gereicht. Aber in den Zweitgruppen war Mullberg stärker besetzt, so dass unsere Werfer hier 3.072 und 3.071 Meter quittieren mussten. Somit konnte die Niederlage in Grenzen gehalten werden und man hofft, das man am 20. Oktober zu Hause gegen Eggelingen endlich einmal in Bestbesetzung antreten kann. Außerdem kann man sich an dem Wettkampftag bei den Werfern Männer ll 4-er Mannschaft bedienen, die dann nach dem grandiosen Auswärtssieg in Mamburg erst einmal eine Pause einlegen.

Männer l Liga Westeraccum : Leerhafe 11:2

Hätte nicht die erste Holzgruppe eine grottenschlechte letzte Runde auf die Platte gelegt, hätte man wahrscheinlich zu null gewonnen. Doch dazu gleich mehr. Am letzten Wochenende glühten die Drähte zwischen dem Teamchef Andre Backer und den Bosselobmännern Bents und Sassen, um alle Mannschaften adäquat besetzen zu können. Auch Helmut Heien ( Männer ll Liga) Fiedi Reineke und Wolfgang Barfknecht ( Männer lll Kreisliga) , Pogo ( Männer ll Kreis ) und Alexander Behrends ( Regionalliga) waren involviert und sorgten dafür , das der KBV Westeraccum in allen Klassen seinen Mann stehen konnte . Dafür herzlichen Dank an alle, das war schon eine Glanzleistung im organisatorischen Bereich.

Leerhafe hatte zwar seinen Heimkampf gegen Dietrichsfeld vergeigt, hatte aber im Ostfrieslandpokal speziell bei den Männer l für Furore gesorgt. Unsere Jungs waren aber gewillt, Paroli zu bieten und den Auswärtspunkt in Utarp auf der Butenhusener Straße zu vergolden. Es herrschte eine gute Stimmung und man tat gut daran, diesen sperrigen Gegner nicht zu unterschätzen. Speziell in den Holzgruppe erwischte der Gegner den besseren Start und gab unseren Werfern viele Rätsel auf. Erst auf der ersten Wende in Dornumersiel lagen beide Gruppen in etwa gleichauf. Während die erste Holzgruppe einen zwischenzeitlichen Vorsprung aufgrund der letzten Runde nicht ins Ziel bringen konnte, stand auf einmal zur Überraschung aller 2.091 Meter für Leerhafe auf dem Spielbericht. Das motivierte den Gegner aus dem KV Wittmund, so das er in der zweiten Holzgruppe mit einem überragenden Hilko Eilers nur 1.043 Meter zuließ. In Gedanken träumten die Leerhafer bereits von einem Überraschungssieg, doch der Gedanke entpuppte sich als Illusion, da die Accumer Gummigruppen einen herausragenden Tag erwischt hatten. In beiden Gruppen hatte man den Gegner jederzeit im Griff und konnte mit 4.132 Meter und 4.147 Meter den Grundstein für einen sicheren Heimsieg legen. Besonders erwähnt werden müssen Joachim Remmers und Patrick Janssen, die eine Gala Show lieferten und ihre Gegner verzweifeln ließen. 3:1 Punkte zum Saisonstart, was will man mehr, obwohl man in beiden bisherigen Partien sehr viel improvisieren musste. Mit einem Gesamtergebnis von 8.080 Meter steht man auf einmal auf Platz 3, eine schöne Momentaufgabe, mehr aber auch nicht. Richtig ernst wird es in vierzehn Tagen, wenn man beim Serienmeister Pfalzdorf antreten muss.

Pogo und sein Team sorgen für eine Sensation

HB – Nach der bitteren Heimpleite gegen Utarp lll ( Männer ll 4-er Mannschaft) hatte es sich das Team um Pogo Janssen zum Ziel gesetzt, die zu erwartende Niederlage bei Mamburg l in Grenzen zu halten. Personell musste Pogo urlaubsbedingt auf Thomas Erdmann und Michael Ahrendt verzichten, des weiteren auf Wowi Wiemken, der an die Männer ll Landesliga abgegeben wurde. Als Ersatzwerfer für den Notfall wurde Albert Rector aus der Männer lll Kreisligatruppe verpflichtet.
Mit zwei grandiosen Startwürfen von Reiner Harms und Karl Grendel bis zur Brandkuhle in Stedesdorf übernahm man sofort das Kommando und ging knapp 1 1/2 Wurf in Führung. Als dann Pogo und der reaktivierte Thorsten Siebels ebenfalls zur Bestform aufliefen, kam Mamburg überhaupt nicht ins Spiel und musste dem hohen Tempo unserer Jungs mächtig Tribut zollen. Bereits zur Wende hatte man mit dem roten Wurfgerät 4 Wurf plus vorzuzeigen und sah der Rücktour mit der Holzkugel gelassen entgegen. Auch die Kunststoffkugel fand die Ideallinie und Mamburg konnte den Rückstand nur auf 2.139 Meter minimieren. Albert verzichtete auf einen Einsatz , ob der erstmals nach drei Jahren wieder aktive Thorsten Muskelkater hat, wird sich heute zeigen. Der Auswärtssieg bringt unser Team wieder ins sichere Mittelfeld. Nächste Woche haben alle Teams aufgrund der Herbstferien keinen Wettkampf zu bestreiten, am 20. Oktober 2019 haben Pogos Jungs keinen Wettkampf. Ich habe bereits eine E-Mail an die Mannschaften Männer l Liga und Regionalliga sowie Männer ll Landesliga versandt , falls Not am Mann ist.

Unsere Männer ll Landesliga konnte Sonntag immer noch nicht in Bestbesetzung antreten, da Karsten Biermann und Harald Becker samt Familien die Sonne des Südens geniessen . Matthias Meier war aus dem Urlaub zurück und nahm in der Holzgruppe Platz, während Thorsten Caspers in der Gummigruppe aushelfen musste. Nach dem eminent wichtigen Remis in Utarp hatte man Sonntag Nachmittag den Geheimfavoriten aus Ardorf zu Gast, der auch eindrucksvoll seine Visitenkarte abgab. Ardorf hat zwar nur neun Mann im Kader, doch diese Werfer sind alle hochkarätig ( beispielhaft genannt Holger Cramer, Holger und Birko Menken, Uwe Sassen etc. ) und zeigten unserem Team die Grenzen auf. Jeder Traumwurf der Accumer wurde gekontert und man legte noch eine Schippe drauf, außerdem verpasste man in der Holzgruppe irgendwie den richtigen Zeitpunkt zum wechseln, so das man 113 Meter quittieren musste. Auch die Gummigruppe warf am obersten Limit, dennoch war Ardorf immer einen Tick stärker und gewann nicht unverdient 2.037 Meter , gesamt also 3 Wurf und als Belohnung Platz 2 in der Tabelle und schärfster Verfolger von Pfalzdorf. Teamchef Helmut Heien haderte ein wenig mit dem starken Umleitungsverkehr, da drei Granaten seiner Truppe durch fahrende Autos jäh gestoppt  wurden. Nichtsdestotrotz sprach er von einem verdienten Erfolg der Wittmunder, die dieses Jahr auf jeden Fall mit in der ersten Reihe des Konzerts sitzen werden. Am 20. 0ktober 2019 hofft Helmut, das er wieder den kompletten Kader zusammen hat, da man dann beim Rekordmeister in Pfalzdorf  antreten muss, der perfekt in die Saison gestartet ist. Man sollte die Flinte aber nicht vorher ins Korn werfen, da unser Team überall bestehen kann.

In der Mannschaft Männer lll Liga hatten Bernd Haseborg und Manfred Sassen alle Mann an Bord , so das man sehr zuversichtlich Richtung Großheide fuhr. Außerdem wollte man Revanche für die unglückliche Niederlage in der Vorsaison. Da Großheide auf ihre Leistungsträger Dirk Holz und Hero Gerdes verzichten musste, Schlich sich im Unterbewusstsein wahrscheinlich eine Portion Lässigkeit ein, die in der Gummigruppe bitter bestraft wurde. Nur Hartmut Burmeister ist es zu verdanken, das man genau einen Wurf unterlag , da er Bosselsport vom Feinsten zeigte. Seine Mitstreiter Jacky Haseborg, Hulk Königshoff und BO Bents zeigten eine unterirdische Leistung und hätten alle des Feldes verwiesen werden müssen. Leider konnte man nur Bernd Haseborg einwechseln, der wenigstens in etwa die Erwartungen erfüllen konnte, die anderen drei Werfer erhielten die BILD Note 6. Gottseidank zeigte unsere Holzgruppe auf der Rücktour eine bärenstarke Leistung, nach dem Peilpunkt in Arle gab es bis zum Ziel keinen Fehlwurf mehr. Fritz Janssen wurde aufgrund seiner Daumenstärke für Harald Coordes, der nicht enttäuschte, eingewechselt. Dennoch sollte nicht unerwähnt bleiben, das Sonntag Hinrich Goldenstein zur Höchstform auflief und mit dafür verantwortlich war, das man die Strecke in 10.3 Runden absolvierte und dem Gastgeber bittere 5.030 Meter aufs Auge drückte. Mit 4.030 gesamt wurde die erste Auswärtsklippe sicher umschifft und mit 4:0 Punkten steht man aufgrund des besseren Schöötverhältnisses vor Pfalzdorf und Reepsholt.

Accumer Frauen setzen auswärts eine Duftmarke

HB – Währen die Damen der Klassen ll, lll und IV heute nicht im Einsatz waren, mussten die Damen l Teams  in Stedesdorf und Ostbense ihre Leistungsstärke unter Beweis stellen. Nach den Auftakterfolgen am vergangenen Wochenende hieß es nun , Farbe zu bekennen.

Bezirksliga

Die etatmäßigen Bahnanweiser Karsten Biermann und Thomas Erdmann fehlten urlaubsbedingt, sie wurden durch  Wolfgang Barfknecht (Holz) und Alwin Barth (Gummi – Vater vom Neuzugang Nantje Barth) ersetzt. Somit fehlte naturgemäß auch Kim Biermann, dennoch hatte die Präsidentin Hilke Barfknecht 10 Werferinnen an Bord. Kurz vor Beginn des Wettkampfes wurde noch hocherfreut zur Kenntnis genommen, das Nantje ihren ersten Punkt in der Champions Tour in Pfalzdorf errungen hat, Laura Jahnke ging in der Jugend leider leer aus. Dennoch belegt sie in der Gesamtwertung. den eminent wichtigen fünften Platz, der für die Europameisterschaft in Schleswig-Holstein von größter Bedeutung ist.

Die Holzgruppe startete mit Anna Friedrichs, Wiebke Erdmann, Maja Hinrichs und Hilke Barfknecht, auf der Reservebank nahm erst einmal Tomke Barfknecht Platz. Stedesdorf kam nicht wie gewohnt in die Partie und sah einen sperrigen Gegner aus Westeraccum , der jederzeit gewillt  war, dem Hausherrn die Stirn zu bieten. So entwickelte sich ein Wettkampf auf Augenhöhe und erst bei der Aufnahme in Thunum konnte  man sich einen Vorsprung von etwa 100 Meter erarbeiten. Der erste Wurfgewinn wurde postwendend wieder abgegeben, als man drei Fahrkarten einlöste.
Doch danach nahm die Accumer Lok Fahrt auf und war nicht mehr zu stoppen, im Ziel begrüßte der Schaffner die Damen aus Accum mit tollen 3.027 Meter, an der auch die eingewechselte Tomke maßgeblichen Anteil hatte.
In der Gummigruppe hatte sich erst einmal Janna Buss bereiterklärt, ihre Teamkolleginnen zu motivieren und anzufeuern. Man begann somit mit Merle Wiemken, Laura Jahnke, Aenne Knak und Nantje Barth. Alwin gab einen guten Part als Bahnanweiser ab und bewies ein gutes Auge und konnte durch Streckenkenntnisse überzeugen. Die Damen aus dem ersten Waggon folgten ihm blind und hatten jederzeit  die Partie unter Kontrolle. Legte Stedesdorf ein paar Kohlen drauf, wurde  es nicht gefährlich, da auch unsere Ladies über genug Feuer verfügten. Ab Osteraccum ging bei den Damen der Heimmannschaft der Brennstoff aus, wir hatten jedoch noch einige Kohlen in der Hinterhand und gewannen hochverdient mit 3.034 Meter. Mit einem nie für möglich gehaltenen Gesamtergebnis von 6.061 Meter entführte man völlig bedient beide Punkte und belegt zur Zeit Platz 2 in der Tabelle. Diese Momentaufnahme ist wunderschön, doch Hilke kann es genau einstufen, es sind jetzt bereits 4 Punkte für die Mission Klassenerhalt.

Damen 2. Kreisklasse

Die neuen Staffelleiterinnen Tjadke Feldmann-Heien und Jantje Barfknecht mussten heute ordentlich improvisieren, da die Geschwister Theesfeld in Urlaub weilten und Jule de Vries noch erkrankt war. Man hatte sich bei den Damen der etwas „ älteren Generation „ bedient, die aufgrund ihrer Routine ein wichtiger Faktor in diesem Wettkampf werden sollten. Die etatmäßigen Bahnanweiser ( Fiedi, der Motivator und Uwe, der Introvertierte) gingen äußerst gelassen in den Wettkampf und vertrauten ihren Ladies in Ostbense.
In der Gummigruppe startete man mit Jantje Barfknecht und ihrer Mutter Annetraut, Tanja Caspers und Nina Onken. Man konnte auf der neuen aalglatten Bahn in Ostbense schnell zwei Wurf in Führung gehen, die man auch ins Ziel brachte , präzise 2.006 Meter. Auf der  Rücktour kam auch noch Helene Itzen -Schmidt zum Einsatz, die sich nahtlos ins Mannschaftsgefüge einreihte.
Fiedi ging mit folgenden Werferinnen ins Rennen: Tjadke , Gudrun Fleßner ( die halbe Realschule) , Tanja Djuren und Agnes Bierbach. Nach einem Blitzstart überrollte man die Gastgeberinnen förmlich und lag mit 4 Wurf in Führung. Doch dann verlor man irgendwie aus unerklärlichen Gründen den Faden und war letztendlich froh, noch 20 Meter ins Ziel zu retten. Dennoch freute man sich wie Schneehasen über einen Gesamtsieg in Höhe von 2.026 Meter, der die Truppe auf den zweiten Platz einstufte. Weiter so.

Nachwuchs des FKV geht erneut leer aus

JUGEND – Mayra Petersen und Marian Jahnke verkaufen sich über weite Strecken teuer – Am Ende springt Platz drei heraus

Kleine Fehler kosten die geplante Stellung vor den Kurven. Irland sichert sich den Titel.

Von Jochen Schrievers

BALLINCURRIG. Marian Jahnke blickt starr nach vorne. Es ist ihm förmlich anzusehen, wie die Gedanken durch seinen Kopf rattern. Hat er etwas falsch gemacht, hat seine Boßelpartnerin etwas falsch gemacht? Waren die anderen wirklich besser? Mayra Petersen steht etwas abseits und kämpft mit den Tränen. Sie weiß, dass ihr Wettkampf nicht optimal verlaufen ist. Letztlich sind es Kleinigkeiten, die dazu geführt haben, dass es mit dem erhofften Sieg im Jugendwettbewerb beim Boßelturnier „King & Queen of the Roads“ nicht geklappt hat.

Marian Jahnke ging bei dem Jugendwettbewerb bereits zum zweiten Mal an den Start. BILD: Jochen Schrievers

Der Start war noch gut verlaufen. Petersen eröffnet den Wettbewerb und bringt das Duo des Friesischen Klootschießenverbandes (FKV) in Front. Marian Jahnke legt gleich nach und baut die Führung auf etwa 50 Meter aus. Dann der erste Fehler: Mayra Petersen rutscht die Kugel etwas aus der Hand, der Wurf geht quer über die Straße, der Vorsprung ist dahin. Noch ist nichts verspielt, doch die Nervosität steigt. Während Marian Jahnke sich den Druck kaum anmerken lässt und eiskalt Wurf um Wurf abspult, sieht die Lage bei seiner Partnerin etwas anders aus. Für sie ist es der erste Wettkampf in Irland. Sie hat zuvor noch nie vor so vielen Zuschauern geworfen und eine Strecke mit Hanglage und 14 Kurven auf gut zwei Kilometern gibt es in Ostfriesland auch nicht.

Doch die Ostfriesen bleiben an den Konkurrenten aus Irland und den Niederlanden dran. Nach zehn Wurf liegen alle drei Teams nahezu gleichauf. Doch der ursprüngliche Plan ist dahin. Denn eigentlich hätte die Stellung vor und nach den Kurven genau andersherum sein sollen. Auf den langen Streckenabschnitten sollte Marian Jahnke seine Wurfkraft und Sicherheit ausspielen – das ist nun nicht mehr möglich. Auch die Niederländer Suzan Zieverink und Mirco Breuker, gegen die Jahnke bereits im vergangenen Jahr verloren haben, zeigen Nerven. In der letzten Kurve leisten sie sich einen groben Patzer und verschenken den möglichen Sieg.

Mit seinem letzten Wurf hätte Jahnke über das Ziel werfen können. Mit etwas Glück hätte sich die Kugel noch einmal an der hohen Kante abgestoßen und es hätte zum Sieg gereicht. Doch es soll wieder einmal nicht sein. Er trifft die Straße nicht optimal, und bleibt vor der Linie liegen. Hannah Sexton und Wayne Parkes bedanken sich, nutzen ihre Chance und sichern sich den Sieg.

Das irische Doppel hatte zuvor erst einmal miteinander geworfen – beim Jubiläumsturnier in Schleswig-Holstein. Doch das störte sie nicht. Sexton und Parkes waren sicherlich nicht die kraftvollsten Werfer im Wettbewerb in Ballincurrig, doch sie leisteten sich keine gravierenden Fehler.

Petersen und Jahnke waren sichtlich enttäuscht und brauchten einige Zeit, bis sie ihr Lächeln wiedergefunden hatten. Doch vorzuwerfen hatten sich beide nichts. Dass in so einem Wettkampf die Nervosität zu Schwächephasen führt, ist normal. Schließlich sind die Nachwuchswerfer keine Maschinen. „Sollte es ein nächstes Mal geben, wissen wir, was auf uns zukommt. Dann können wir uns gezielter vorbereiten“, sagte Mayras Mutter Hilda. Beide FKV-Werfer haben bewiesen, dass sie im Duell der europäischen Spitze mithalten können. Beide zeigten Würfe, um die sie so manch ein Boßler in den Turnieren der Männer und Frauen beneidet hätte. Aber am Ende standen eben auch einige schwächere Würfe zu Buche.

Quelle: Anzeiger für Harlingerland vom 30.09.2019

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Nachbarn teilen sich die Punkte

LANDESLIGA MÄNNER I – Utarp-Schweindorf und Westeraccum schenken sich nichts

Teams haben am Sonntag mit widrigen Witterungsverhältnisse zu kämpfen.

UTARP/WESTERACCUM. (HWI) Bei anhaltendem Dauerregen ist es für die Landesliga-Boßler aus Utarp und Westeraccum nicht leicht gewesen, den Durchblick zu wahren. Doch den Accumern hat nicht nur das schlechte Wetter zu schaffen gemacht. Der neue Teamchef André Backer musste sich vor dem Anwurf einiges einfallen lassen, denn es galt, mehrere Akteure zu ersetzen. Mit Robert Djuren, André Janssen, Sören Wiemken und Tobias Book sowie Tim und Marian Jahnke fielen gleich sieben namhafte Stammwerfer aus.

Wer nun aber dachte, der Aufsteiger aus Utarp würde einem sicheren Heimsieg entgegensteuern, der sah sich schnell getäuscht. Das Team von Helge Kung agierte sehr fahrig und nervös und machte es den Gästen zu Beginn der Partie somit leicht, sich Vorteile zu verschaffen. Die Gäste ließen sich nicht lange bitten und kontrollierten schnell das Geschehen ohne selber dabei zu glänzen. Dennoch gelang es ihnen, sich nach und nach abzusetzen. Als sich das Backer-Team zur Wende in Addition aller Gruppen einen Vorsprung von fünf Wurf erarbeitet hatte, deutete vieles schon auf einen doppelten Punktgewinn hin. Doch dem Team von Helge Kung gelang es, die Nerven zu beruhigen und noch einmal zurückzukommen. Auch wenn auf der Rückrunde weiterhin vieles Stückwerk blieb, wurde der Rückstand aufgeholt und schließlich doch noch egalisiert.

Tom Caspers beim Wurf BILD: Joachim Albers

Beide Mannschaftsführer zeigten sich im Anschluss der Partie mit der Punkteteilung zufrieden. „Wenn man mit solchen Personalsorgen in ein Derby geht, dann muss man am Ende froh sein, nicht verloren zu haben. Ich denke, dass wir trotz der widrigen Witterungsverhältnisse einen ordentlichen Wettkampf gezeigt haben“, lautete das Fazit des Kapitäns von Westeraccum. Sein Gegenüber, der Utarper Mannschaftsführer Helge Kung, haderte mit der Leistung seiner Routiniers: „Es ist schwer zu erklären, warum gerade die alten Hasen so nervös waren und diese hohe Fehlerquote produzierten. So haben wir den Gegner stark gemacht und können froh sein, dass es am Ende noch zum Punktgewinn reichte“, ärgerte sich Kung über den verlorenen Punkt auf heimischer Strecke.

Quelle: Anzeiger für Harlingerland vom 30.09.2019

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