Frauen lV boten dem haushohen Favoriten die Stirn

Helmut Bents – Am Samstag Nachmittag empfing unsere Frauen IV Mannschaft, die in der Kreisklasse Frauen lll wirft, das neuformierte „blutjunge“ Team um Marion Hermann aus Blomberg. 
Die Mannschaft besteht  ausnahmslos aus ehemaligen Ligawerferinnen und wird wahrscheinlich ohne Punktverlust in die Kreisliga aufsteigen. Leider musste Westeraccum Samstag auf die an Grippe erkrankte „Dörti“ Janeczek verzichten, während bei Blomberg Elke Goldenstein verletzungsbedingt ausfiel. 

Elfriede Caspers und Maike Bruns eröffneten mit sehr guten Startwürfen die Partie. Auf Position zwei warfen Agnes Bierbach , die sich leider später verletzte, aber tapfer bis zum Schluss durchhielt und Marion Hermann bei den Holtriemerinnen. Auf Position drei vertrat Marianne Coordes unsere Dörti und zeigte aufgrund ihrer sicheren Würfe eine sehr gute Leistung. Ihre Gegnerin war Inge Dreesch, die leider aufgrund einer Verletzung in der dritten Runde ausgewechselt werden musste; dafür wurde Sini Janßen von der Ersatzbank ins Spiel beordert. Auf Position vier warf Gerda Jahnke, die es mit Marion Jeschke zu tun hatte. Marion zeigte am Samstag Nachmittag ihre ganze Klasse und war mit Abstand die beste Werferin, Genauigkeit und Wurfkraft waren ihre Trümpfe. In dieser Form wäre Marion eine Bereicherung für jede Frauen ll Mannschaft. 

Unsere Damen zeigten bis nach Hillrichs eine blitzsaubere Leistung und hielten die Partie erstaunlicherweise offen; erst ein fulminanter Wurf von Marion Hermann bei Schooli ließen sie zwei Wurf in Rückstand geraten. Doch die Moral war weiterhin sehr gut und man konnte bis zur Wendemarke einen weiteren Rückstand vermeiden. 
Mit dem Wechsel des Wurfgerätes war allen klar, das jetzt auf dem rauen Strassenbelag die höhere Wurfkraft der Gäste ein entscheidender Faktor werden dürfte. So mussten die Gastgeberinnen noch einige Schööt kassieren, hielten die Niederlage aber bei 7.014 Meter in Grenzen und konnten voller Stolz von einem tollen Wettkampf berichten. Auch die Betreuer Uwe Caspers und Morti Fleßner waren mit den gezeigten Leistungen zufrieden und sprachen von einem äußert fairen Wettkampf. Fazit der Partie : 
Unser Team wird gegen andere Mannschaften noch einige Punkte holen und Blomberg wird Meister. 

Auswärtspunkt in Thunum

Pogo-Bei gutem Wetter hieß die Auswärtshürde „Hol man Moot“ Thunum.
Mit Heiko, Michi, Pogo und Karl ging es an den Start.
Thorsten, der Nachtschicht hatte und noch etwas müde wirkte, wies uns die Bahn.
Die ersten beiden Runden mit der roten Kugel waren sehr durchwachsen…. Thunum machte immer wieder kleine Fehler, die wir leider nicht entschlossen genug nutzen konnten
Ab der dritten Runde lief es für uns besser und wir konnten bis zur Wende 3 Schoet verbuchen. Das war eine gute Mannschaftsleistung.
Mit dem Wechsel des Wurfgerätes konnten jetzt die „Holzköppe“ von „Hol man Moot“ ihr Können zeigen.
Mit exelenten Würfen, viel power und satt Kantenglück holten die Thunumer Meter um Meter auf.
Am Ende fehlten uns 57m zum doppelten Punktgewinn. Ärgerlich……
Alle vier bosselten ordentlich, konnten aber nicht konstant über den Wettkampf die nötigen Meter auf die Straße bringen.
Beim geselligem Umtrunk mit unserem fairen Gegner versuchten wir noch, die uns fehlenden Meter irgendwie auf den Spielbericht zu trinken…. Aber auch das klappte nicht.
Insgesamt ein guter Auftritt
Am Sonntag den 31.10. haben wir unser Nachholkampf zuhause gegen Bensersiel.

Bleibt locker
Gruß
Pogo

Schwer erkämpfter Arbeitssieg gegen starke Ardorfer

Helmut Bents – Heute Vormittag empfingen in der Klasse Männer lll Landesliga die Cracks um Bernd Haseborg die bisher punktlosen Werfer von „Free herut“ Ardorf. Ardorf hatte bislang alle Wettkämpfe knapp verloren und am letzten Wochenende dem haushohen Favoriten aus Pfalzdorf lange Zeit Paroli geboten. Man war also gewarnt, da man auch im personellen Bereich immer noch auf Gerold Meischen und Klaus Rosenberg verzichten muss; des Weiteren hatte sich Hartmut Burmeister eine Grippe eingefangen. Nichtsdestotrotz war er vor Ort und dirigierte sein Team wie einst James Last. Ardorf trat mit voller Kapelle an und hatte sich eine Menge vorgenommen. 

In der Holzgruppe ging man  bereits mit dem Startwurf in Führung und baute diese aufgrund einiger Fehlwürfe der Heimmannschaft kontinuierlich aus. Folgerichtig gingen  die Gäste mit einem Schööt in Führung und konnten jeden Angriff der Accumer elegant abwehren. Obwohl Manfred Janssen seine Verletzung aus dem Burhafer Wettkampf gut auskuriert hatte, war Manfred Sassen trotz gutem Einwerfens noch nicht frei im Kopf und warf mit angezogener Handbremse. Lediglich Friedhelm „Hulk“ Königshoff zeigte eine überdurchschnittliche Leistung und war Garant dafür , das man letztendlich noch 37 Meter den Gästen ins Stammbuch schreiben durfte. Ob es Last but not least nur an der springenden Holzkugel lag, bleibt für immer und ewig ein Geheimnis; die Rundenweiten von 12.1 werden in keiner Chronik jemals für Furore sorgen. 

Ein anderes Bild bot der Wettkampf in der Gummigruppe; Westeraccum erwischte einen Traumstart und war mit sage und schreibe 10 Wurf bei Meene Schmidt; eine zwei Wurf Führung war die logische Konsequenz. Als man mit starken 20 Wurf die Wendemarke überquerte und bereits 3 Schööt melden konnte, sah alles nach einem haushohen Sieg der Heimmannschaft aus. Doch weit gefehlt, Ardorf kam mächtig auf und war drauf und dran, einen Wurf zurück zu erobern und das Spiel zu kippen. Ein überirdischer Wurf von Helmut Bents Höhe Meene Schmidt verhinderte schlimmeres und schockte die Ardorfer. Angriff abgewehrt und gleichzeitig den vierten Wurf erobert, alles lief nach Plan, hätte Helmut Bents nach bislang keinem einzigen Fehlwurf nicht seinen allerletzten Wurf versemmelt ; so konnten die Roten aus Ardorf noch auf 3.090 Meter zurückstellen. Dennoch dürfte man mit insgesamt mit 10.2 Runden zufrieden sein und durch diesen Heimerfolg weiterhin den Platz an der  Sonne genießen. Völlig unerklärlich muss man jetzt wieder 2 Sonntage pausieren, um dann auswärts in Ludwigsdorf beim sehr starken Aufsteiger sein Leistungsvermögen unter Beweis zu stellen. 

Geglückter Start in die Saison 2021/2022

Pogo – Nachdem wir im ersten Boßelwettkampf auf Grund von „Werfermangel“ nicht antreten konnten ging es am Sonntag für uns los.

Frühzeitig fanden wir uns beim Vereinsheim in Westeraccum ein.

Treffpunkt war um 8:52 Uhr und alle waren pünktlich erschienen.

Das klappte schonmal….

Beim Einwerfen kristallisierte sich dann schnell die Aufstellung für den Heimkampf gegen KBV Neugaude heraus.

Unser Neuling Heiko Adden, Michi Ahrends, Thorsten Siebels und Karl Grendel trüllten sich die Kugel punktgenau zu.

Für den Mannschaftsführer Pogo hieß es: „Bahn anweisen“.

Trotz einem soliden Abwurf von Heiko und guten Würfen der anderen drei Spezialisten standen wir einem extrem starken Gegner gegenüber.

Nach der ersten Runde waren wir fast einen „Schoet“ hinter. Neugaude traf alles und rechnete schon mit dem ersten Wurf.

Jetzt zündeten die vier Starboßler aber eine Rakete nach der anderen und wir holten Meter um Meter auf. Schnell waren die Westeraccumer in Front.

Bei Meene Schmidt war es dann soweit. Schoet für Westeraccum. 

Heiko, Michi und Karl waren in bestechender Form und waren die Garanten dafür, dass es zur Wende bei einem Wurf und satt Metern blieb.

Jetzt wurden die Kugeln getauscht. Rote in die Tasche, Schwarze auf die Straße……

Eigentlich Thorstens Spezialität…..

Eigentlich….

Nachdem er dreimal die Holzkugel auf die Straße gebracht hat (viel Straße war nicht in Sicht), hieß es Spielerwechsel.

Unsere Freunde aus Neugaude warfen solide, hatten allerdings auch immer mal einen Aussteiger dabei und da die drei Top-Werfer alles trafen hieß es kurz hinter Schooli wiederum: Schoet für Westeraccum.

Durch den Spielerwechsel kam leider nicht die erhoffte Stabilität auf Position vier.

Pogo vergeigte gleich seine ersten beiden Würfe. ☹

Neugaude eroberte einen Wurf zurück und es keimte Hoffnung beim Gegner auf.

In der vorletzten Rund zündete Michi noch eine Rakete, die den Gaudern die Gesichtszüge entgleiten ließ.

Jetzt war nichts mehr zu holen für unseren fairen Gegner.

Verdient hieß der Sieger KBV Westeraccum.

Ergebnis 1 Schuss und 118 Meter für Westeraccum.

Bleibt locker

Gruß Pogo

Männer lll – Angstgegner Burhafe wurde wieder bezwungen

Helmut Bents – Vor 1 1/2 Jahren konnte Westeraccum erstmals in Burhafe gewinnen, doch die Corona Pandemie stoppte den Spielbetrieb , so dass der damalige überzeugende Auswärtssieg lediglich einen statischen Wert darstellt. Nichtsdestotrotz steckte das positive Ergebnis noch in den Köpfen unserer Werfer und sollte auch heute wieder ein entscheidender Faktor sein. Die Holzgruppe musste weiterhin auf Gerold Meischen verzichten und konnte auch in den anderen Mannschaften des KBV Westeraccum keinen adäquaten Werfer loseisen; zu allem Überfluss verletzte sich letzte Woche auch noch Klaus Rosenberg im Wettkampf Männer ll gegen Theener. Des Weiteren hatte unser Aussenposten aus Großheide eine lange Nacht hinter sich, als es beim 60. Geburtstag von Johann Bohlken zum Duell „Burmeister gegen Jägermeister“ kam. 

Den Start  der Holzgruppe konnte man in die Kategorie „durchwachsen“ einordnen, es lief von Anfang an nicht rund und man lag schnell einen Wurf in Rückstand. Als jedoch Manni Janssen kurz vor dem Anwurf von Uttel eine mega Rakete zündete und seine Jungs famos nachlegten, war der Widerstand der „ Flott weg“ Bande gebrochen. Man konnte ausgleichen und sogar einen Wurf in Führung gehen. Danach brachen die Burhafer völlig ein und leisteten sich eine ganze Serie von Fehlwürfen, die von unseren Holtkoppen brutal bestraft wurden. Obwohl das Traumduo „ M&M“ sich noch leichte Blessuren zu zogen, wurde den Burhafern satte 6.081 Meter ins Stammbuch geschrieben. 

Der Start der Gummigruppe war wie in den Vorjahren wieder eine Katastrophe. Man fing wieder mit 4 Fehlwürfen an und konnte froh sein, das der Hausherr aus diesem Debakel lediglich einen Schööt erzielen konnte. Danach steigerten sich die roten Protagonisten und waren dem Hausherrn ebenbürtig, der jedoch unmenschliches Kantenglück auf seiner Seite hatte. Der zweite Wurfgewinn für Burhafe konnte somit nicht verhindert werden, dennoch steckte man nie auf und verhinderte bis auf zwei Meter Schööt Nummer 3. Mittlerweile hatte Hartmut den Restbestand an Alkohol ausgeschwitzt und wurde folgerichtig ins Feuer geworfen, man verkürzte den Rückstand und war drauf und dran, auszugleichen. Doch in diesen entscheidenden Momenten gab es leider Lauffehler und hundsmiserable Würfe zu begutachten. Burhafe konnte glücklich 1.133 Meter ins Ziel bringen, doch der der Auswärtserfolg in Höhe von 4.098 Meter war zu keiner Zeit gefährdet. 

Beim gemütlichen Beisammensein sprach der Burhafer Mannschaftsführer Dieter Siebolds von landesligatauglichen Leistungen ( jeweils 12.0 Runden) . Des Weiteren übermittelte er Genesungswünsche seines Teams an unseren Bosselkollegen Hinrich Goldenstein. Nächste Woche empfangen wir zu Hause Ardorf, wir müssen unbedingt eine Schippe drauf legen und hoffen, das unserer Verletztenmisere endlich ad Acta gelegt werden kann.